Tour de France à Berlin

Die Tour war aller­dings auch mit eini­gen Stra­pa­zen belas­tet, wie z.B. Ein Crash von einer etwas unge­schick­te­ren Schwes­ter, die ich, da ich mein Leben lieb hab, hier lie­ber nament­lich nicht erwäh­ne und einer raus­ge­sprun­ge­nen Fahr­rad­ket­te mei­ner­seits. Irgend­wie haben wir es aber letzt­end­lich mit ach und krach auf die Auto­bahn A100 geschafft und konn­ten end­lich mal Voll­gas geben. Beflü­gelt vom rei­ßen­den Wind hoben wir unse­re Hän­de und genos­sen den Augenblick.Der 3. Juni 2012 war kein gewöhn­li­cher Tag. Ja gut, es war ein Sonn­tag. Aber ich mei­ne damit, dass es auch kein gewöhn­li­cher Sonn­tag war. An die­sem Sonn­tag fan­den das Umwelt­fes­ti­val und die Fahr­rad­stern­fahrt statt, wobei JUMA natür­lich nicht feh­len darf. Aus­ge­stat­tet mit T‐Shirts, auf denen Hadi­the des gelieb­ten Pro­phe­ten ﷺ bezüg­lich des Umgangs mit der Natur auf­ge­druckt waren, mach­ten wir uns auf den Weg quer durch Ber­lin zusam­men mit tau­send ande­ren Rad­fah­rern. An die­ser Stel­le möch­te ich unse­re hoch­ge­schätz­te Schwes­ter Kau­sar erwäh­nen, die auf­grund ihres kaput­ten Fahr­rads nur weni­ge Meter mit uns radeln konn­te. Im Her­zen warst du bei uns!

Am Ende der Stern­fahrt kamen wir an der Sie­ges­säu­le an und tat­säch­lich fühl­ten wir uns auch so, als hät­ten wir einen klei­nen Sieg errun­gen. Pff..war doch nur eine klei­ne Rad­tour sagt ihr? Mit­nich­ten! Ver­krampf­te Mus­keln und ein wun­der Hin­tern sind mei­ne Zeu­gen, dass wir hart gekämpft haben.

Der Stand, den wir auf dem Umwelt­fes­ti­val hat­ten, war sehr gut besucht. Vie­le Men­schen schei­nen nicht gewusst zu haben, dass der aus­ge­wo­ge­ne Umgang mit der Natur im Islam aus­drück­lich erwähnt sei. Aber nicht ver­za­gen, JUMA fra­gen! Die Zustän­di­gen für den Stand konn­ten jede Fra­ge mit Bra­vour beant­wor­ten und zudem lock­te der Duft der fri­schen Dat­teln, die wir an unse­rem Stand ver­schenk­ten, immer wei­te­re Per­so­nen an.