"Jung, muslimisch, aktiv & gegen Diskriminierung"

- so lau­te­te der Titel eines vier­tä­gi­gen Schul­work­shops. Zum ers­ten Mal beka­men Mit­glie­der des jun­gen Teams aus Stutt­gart die Mög­lich­keit, einen Work­shop zu lei­ten. Zusam­men mit Schü­lern und Schü­le­rin­nen einer Stutt­gar­ter Real­schu­le haben sie über struk­tu­rel­le Dis­kri­mi­nie­rung gere­det. Mit­hil­fe eines Plan­spiels sind die Schü­le­rIn­nen in neue Rol­len geschlüpft und konn­ten so ande­re Per­spek­ti­ven ein­neh­men und ken­nen­ler­nen. Ziel war es, die Schü­ler für unglei­che Chan­cen­ver­tei­lung in der Gesell­schaft zu sen­si­bi­li­sie­ren. In den abschlie­ßen­den Grup­pen­dis­kus­sio­nen wur­den die Teil­neh­me­rIn­nen dazu ange­regt, Ver­glei­che zwi­schen den Lebens­um­stän­den der ver­schie­de­nen Iden­ti­tä­ten zu zie­hen. Somit wur­de das Ver­ständ­nis, dass die Zuge­hö­rig­keit zu einer bestimm­ten Grup­pe mit Benach­tei­li­gun­gen und Pri­vi­le­gi­en ver­bun­den sein kann, wei­ter ver­tieft.

Vie­len Dank an die jun­gen Refe­ren­ten und Refe­ren­tin­nen von JUMA Baden‐Württemberg, die ihre Arbeit super gemacht haben! Außer­dem dan­ke an die Fach‐ und Bera­tungs­stel­le Ins­i­de­Out, die ihre Schwer­punk­te auf Bera­tung und uni­ver­sal­prä­ven­ti­ve Ange­bo­te für Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne sowie Multiplikator*innen legt.