Was ist JUMA?

JUMA ist ein Forum, über das sich junge Mus­lime gesell­schaft­lich ein­mi­schen und aktiv mit­mi­schen kön­nen. JUMA steht für jung, mus­li­misch, aktiv. Die Macher sind bei JUMA die mus­li­mi­schen Jugend­li­chen selbst. Sie enga­gie­ren sich in unter­schied­li­chen The­men­fel­dern wie der Flücht­lings­in­itia­tive, dem Atlas zur mus­li­mi­schen Jugend­ar­beit, der Redak­ti­ons­gruppe, bei dem Pro­jekt jung, gläu­big, aktiv (JUGA), im Rah­men der Aus­bil­dung zum „Tür­öff­ner“, der Gruppe Iden­tity und in wei­te­ren Berei­chen. Wel­che The­men die JUMA Teil­neh­mer auf die Agenda set­zen, wofür sie Initia­tive ergrei­fen und wel­che Aktio­nen sie star­ten, ent­schei­den sie selbst. Trä­ger des 2010 gestar­te­ten Pro­jekts ist die Regio­nale Arbeits­stelle für Bil­dung, Inte­gra­tion und Demo­kra­tie Ber­lin (RAA). Finan­ziert wird JUMA durch Mit­tel der Robert-Bosch-Stiftung.

Seitz im Gespräch 
auf der Fachtagung zur muslimischen Jugendarbeit

Was will JUMA erreichen?

JUMA will jun­gen Mus­li­men eine Stimme geben und ihr gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment für eine breite Öffent­lich­keit sicht­bar machen. In öffent­li­chen Debat­ten wird oft über, aber sel­ten mit mus­li­mi­schen Jugend­li­chen gespro­chen. Das will JUMA ändern. Das Pro­jekt ermög­licht es den Teil­neh­mern, in den Dia­log mit Akteu­ren aus Poli­tik, Wirt­schaft, Medien, Wis­sen­schaft und Kul­tur zu tre­ten und für sich selbst zu spre­chen.

JUMA bie­tet jun­gen Mus­li­men die Mög­lich­keit, sich in allen Berei­chen des gesell­schaft­li­chen Lebens ein­zu­brin­gen. Durch die Erfah­rung selbst gesell­schaft­lich (mit-)wirken zu kön­nen, soll das Inter­esse von mus­li­mi­schen Jugend­li­chen an Par­ti­zi­pa­tion und demo­kra­ti­scher Teil­habe gestärkt wer­den.

Wei­te­res Ziel von JUMA ist es, die Zusam­men­ar­beit von Jugend­li­chen unter­schied­li­cher Her­kunft, ver­schie­de­ner reli­giö­ser Iden­ti­tät und Pra­xis zu inten­si­vie­ren. Bei JUMA sind Mus­lime unter­schied­li­cher Gemein­den und reli­giö­ser Aus­rich­tung gemein­sam aktiv.

Interessierte Muslime

Wen will JUMA erreichen?

JUMA will junge Ber­li­ner errei­chen, die etwas bewe­gen wol­len. Vor­aus­set­zung für die Teil­nahme ist, dass die Jugend­li­chen zwi­schen 17 und 25 Jah­ren alt sind und sich auch über ihre isla­mi­sche Iden­ti­tät defi­nie­ren. Dabei ist für das Pro­jekt nicht ent­schei­dend, wie sie ihre Reli­gio­si­tät leben. Ob sie also beten, fas­ten oder sons­tige reli­giöse Rituale prak­ti­zie­ren, spielt für die Teil­nahme bei JUMA keine Rolle. Wich­tig ist nur, ob sich die Jugend­li­chen selbst als Mus­lime bezeich­nen und, ob sie sich ange­spro­chen füh­len, wenn in der Öffent­lich­keit über Mus­lime gespro­chen wird. Teil­neh­mer gewinnt JUMA über „Mund zu Mund Pro­pa­ganda“, die Zusam­men­ar­beit mit Moschee­ge­mein­den, Schu­len, isla­mi­schen Jugend­or­ga­ni­sa­tio­nen und Migran­ten­or­ga­ni­sa­tio­nen.

JUMA will auch die (mediale) Öffent­lich­keit errei­chen und demo­kra­tisch enga­gierte, junge Mus­lime als akti­ven Teil unse­rer Gesell­schaft in ihr Blick­feld rücken.