Aktuelles aus JUMA BaWü

Jung, muslimisch, aktiv in Baden-Württemberg

Der Bedarf an mehr Mit­be­stim­mung – er scheint, groß zu sein. Mehr als 150 Teil­neh­mer kamen, als das Par­ti­zi­pa­ti­ons­pro­jekt JUMA (jung, mus­li­misch, aktiv) am 27. Okto­ber 2014 sei­nen Start in Baden-Württemberg in den tol­len Räu­men des Pro­jekt­för­de­rers der Robert Bosch Stif­tung beging.  Hoch oben über Stutt­gart begrüßte die Bosch-Geschäftsführerin Ingrid Hamm nun 15-30jährige türkisch-, arabisch-, bosnisch- und deutsch­stäm­mige Mus­lime aus Baden-Württemberg. „Alle waren von der Idee und der Loca­tion fas­zi­niert! Man fühlt sich so akzep­tiert und wert­ge­schätzt, wenn man aus­nahms­weise mal nicht in einer Hinterhof-Moschee eine Ver­an­stal­tung hat”, meinte eine junge Teil­neh­me­rin nach der Ver­an­stal­tung.

Die Frage „Wie gestal­ten junge Mus­lime unsere Gesell­schaft mit?“ beschäf­tigt eben nicht nur mus­li­mi­sche Jugend­li­che in Ber­lin, son­dern  auch in Baden Würt­tem­berg. JUMA star­tete 2011 in Ber­lin und ver­folgt das Ziel, jun­gen Men­schen mit mus­li­mi­schem Hin­ter­grund eine Stimme in öffent­li­chen Dis­kur­sen zu geben. Aus die­sem Grund initi­iert  JUMA Gesprächs­run­den u.a. mit Poli­ti­kern, Wis­sen­schaft­lern und Jour­na­lis­ten. Um die Jugend­li­chen für sol­che Begeg­nun­gen zu qua­li­fi­zie­ren, bie­tet das Pro­jekt ver­schie­dene Fort­bil­dun­gen in Rhe­to­rik oder Lobby-Arbeit. Nicht zuletzt orga­ni­sie­ren die Teil­neh­mer Kam­pa­gnen mit ande­ren Jugend­grup­pen und Initia­ti­ven (jüdi­sche, christ­li­che, Bahai, Umweltschutz-Gruppen etc.). Auch die Zusam­men­ar­beit mit Moschee­ge­mein­den spielt in dem Pro­jekt eine beson­dere Rolle. JUMA ist Preis­trä­ger des Wett­be­werbs “Respekt gewinnt” und des Haupt­stadt­prei­ses für Inte­gra­tion und Tole­ranz.

Seit 2014 wird das Pro­jekt auch in Baden-Württemberg umge­setzt. Hier­für wird es von der Robert Bosch Stif­tung geför­dert. Trä­ger des JUMA-Projekts in Baden-Württemberg ist die RAA Ber­lin.

JUMA Bawü bis heute