Der lang­jäh­ri­ge Pro­jekt­lei­ter von JUMA, Kofi Ohene‐Dokyi, teil­te in einem beson­de­ren Work­shop sein Wis­sen mit jun­gen Projektleiter*innen, die haupt‐ oder ehren­amt­lich mit Kin­dern und Jugend­li­chen in Baden‐Württemberg arbei­ten. Der ers­te theo­re­ti­sche Input umfass­te eine Ein­füh­rung in die Fra­ge, was Jugend­ar­beit ist und was wie geför­dert wer­den kann. In Deutsch­land gibt es viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten, um Akti­vi­tä­ten und Pro­jek­te mit jun­gen Men­schen zu finan­zie­ren. Der Work­shop soll­te einen Ein­blick und Über­blick über die viel­fäl­ti­gen För­der­mög­lich­kei­ten schaf­fen und ver­mit­teln, wie Akti­vi­tä­ten finan­ziert wer­den kön­nen und die eige­ne Jugend­ar­beit finan­zi­ell bes­ser aus­ge­stat­tet wer­den kann.

Auf die­sen Grund­la­gen auf­bau­end arbei­te­ten die Work­shop­teil­nehm­den in Klein­grup­pen an Pra­xis­bei­spie­len. Auf­ga­be war es anhand einer fik­ti­ven Pro­jekt­idee und einer zuge­wie­se­nen Stif­tung einen Mini­an­trag zu ver­fas­sen. Dazu gehör­te z.B. auch die Recher­che zu den För­der­richt­li­ni­en der Stif­tung und deren all­ge­mei­ne Aus­rich­tung. Der Refe­rent gab Tipps über wich­ti­ge Schrit­te, die man ein­hal­ten und wel­che Punk­te man beson­ders beach­ten soll­te.

Für vie­le Teil­neh­men­den war es eine wich­ti­ge Erkennt­nis, die Grund­la­gen der Jugend­ar­beit und deren För­der­mög­lich­kei­ten im Hin­blick auf die mus­li­mi­sche Jugend­ar­beit zu ver­ste­hen und ent­spre­chen­de Pro­jek­te dar­an in Zukunft dar­an wei­ter ent­wi­ckeln zu kön­nen. Mit einer Teil­nah­me­be­stä­ti­gung und neu­en Fer­tig­kei­ten kön­nen sie nun neue Wege in ihrer Jugend­ar­beit kom­pe­tent selbst­stän­dig wei­ter­ge­hen.