Als sich die Jumaner*innen in Heil­bronn im Juni 2019 im Rah­men der Wei­ter­bil­dung durch die Lan­des­ver­ei­ni­gung kul­tu­rel­le Jugend­bil­dung in Baden‐Württemberg zu Kulturmentor*innen aus­bil­den lie­ßen, gab es eine Men­ge an Ide­en, die die jun­gen Akti­ven umset­zen woll­ten. Eine Idee war beson­ders anspruchs­voll: Es soll­te etwas mit Spe­zi­al Make­up sein und sich mit dem The­ma Natur­schutz aus­ein­an­der­set­zen. Die Idee war es, aus­sa­ge­kräf­ti­ge Fotos zu machen, die jeweils auf ein Umwelt­the­ma auf­merk­sam mach­ten. Dabei soll­te immer eine Per­son im Mit­tel­punkt ste­hen und die lei­den­de Natur ver­kör­pern. Das Foto­gra­fie­ren hat­ten sie bereits im LKJ‐Workshop im Rah­men der KreAktiven‐Ausbildung gelernt und geübt. Aber wie soll­ten die Moti­ve ent­ste­hen und vor allem wel­che Moti­ve? Dazu war die gesamt JUMA Bawü Kraft gefragt. An der Zukunfts­werk­statt im Novem­ber 2019, als Teil­neh­men­de aller JUMA Orts­grup­pen sich in Stutt­gart zu einem zwei­tä­gi­gen Mee­ting tra­fen, war die Gele­gen­heit per­fekt.

JUMA Baden‐Württemberg hat­te dazu Nour Ener­gy e.V. und eine pro­fes­sio­nel­le Mas­ken­bild­ne­rin ein­ge­la­den, um in einem zwei­tä­gi­gen Work­shop die Kam­pa­gne zu ent­wi­ckeln und die Fotos her­zu­stel­len. Die jun­gen Akti­ven einig­ten sich im Vor­feld bereits auf die The­men­kom­ple­xe:

  • Ener­gie­ver­brauch
  • Bie­nenster­ben
  • Bren­nen­de Wäl­der
  • Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung
  • Plas­tik­meer und
  • Fast Fashion

Als #Jum­na­tu­re und ein unge­fäh­rer Plan der Kam­pa­gne stand, konn­te der Foto­work­shop begin­nen. Ca. 20 Jumaner*innen waren eif­rig dabei, zu malen, zu deko­rie­ren oder auch bemalt zu wer­den. Eine eige­ne Foto­lein­wand wur­de auf­ge­baut, vor der die bemal­ten Prot­ago­nis­ten in Sze­ne gesetzt wur­den. Selbst Tan­ju von Nour­ener­gy ließ es sich nicht neh­men, für eines der The­men selbst Modell zu ste­hen.

Im Anschluss konn­ten fol­gen­de Fotos bestaunt wer­den, die die nächs­ten Mona­te mit Tipps und Wis­sens­wer­tem auf den Instagram‐Accounts von JUMA in Baden‐Württemberg zu fin­den sein wer­den. Schaut vor­bei bei Juma_heilbronn, Juma_stuttgart und Juma_karlsruhe

Unsere Kampagnenbilder

Februar 2020

Licht­ver­schmut­zung Ener­gie­ver­schwen­dung Res­sour­cen­knapp­heit – Alle den­ken bei Umwelt­schutz an Bie­nen, Wäl­der und Mee­re, aber ein Ver­ur­sa­cher all die­ser Pro­ble­me ist auch, und beson­ders, unser Hun­ger nach Ener­gie. Unse­re Nah­rungs­mit­tel wer­den mit hohem Ener­gie­auf­wand her­ge­stellt, ver­ar­bei­tet, ver­packt und trans­por­tiert. In unse­ren Haus­hal­ten ver­schwen­den wir Ener­gie, sie ent­weicht im Dampf, im Leuch­ten der klei­nen Standby‐Lampe und in der Wär­me durch das gekipp­te Fens­ter. Wir fah­ren, flie­gen und sur­fen durch die Welt, als hät­ten wir eine zwei­te im Hand­ge­päck. Mit unse­rer #Jum­Na­tu­re Kam­pa­gne wol­len wir auf die vie­len klei­nen Mög­lich­kei­ten auf­merk­sam machen, die wir selbst jeden Tag bei­tra­gen kön­nen, um unse­re Welt ein biss­chen bes­ser zu machen.
Die Kampagnen‐Idee ent­stand im Rah­men der KreAktiven‐Workshops in der Orts­grup­pe Heil­bronn. Bei der JUMA‐Bawü‐Zukunftswerkstatt im Novem­ber 2019 unter­stütz­te uns @Nourenergy bei der Wei­ter­ent­wick­lung und Umset­zung. Jetzt, nach vie­len Wochen der Bild­be­ar­bei­tung, zei­gen wir Euch unse­re ers­ten Wer­ke. Jeden Monat möch­ten wir eine wei­te­re Serie zum Nach­den­ken und Inspi­rie­ren ver­öf­fent­li­chen. Wenn Du noch zün­den­de Ide­en hast, um Ener­gie zu spa­ren, dann schrei­be sie ger­ne in die Kom­men­ta­re. Wir freu­en uns über Dei­nen Bei­trag.
#nour­ener­gy #kre­Ak­ti­ve #Umwelt­schutz #Kli­ma­wan­del #JUMA #Nach­hal­tig­keit #Heil­bronn #Karls­ru­he #Stutt­gart

März 2020

#Jum­Na­tu­re — Hast Du es heu­te schon Sum­men gehört? Jetzt wo alle wegen #Coro­na ein biss­chen kür­zer tre­ten, erobert sich die Natur den Raum zurück und der Gar­ten und Bal­kon sind die Plät­ze, sich jetzt einen schö­nen und nach­hal­ti­gen Platz zu schaf­fen. Eine Mög­lich­keit ist es, etwas für den Insek­ten­schutz zu tun .

  1. Bau‐ und Gar­ten­cen­ter haben wei­ter­hin geöff­net. Hol Dir Pflan­zen, die bie­nen­freund­lich sind wie z.B Laven­del, Blau­kis­sen oder Kat­zen­min­ze. Pflan­ze so, dass es durch­gän­gig blüht und die Bie­nen immer Fut­ter fin­den.
  2. Unter­stützt die Anbie­ter von gift­frei­em und sai­so­na­lem Anbau. Ein Groß­teil der Bie­nen stirbt auf­grund von Gift­ein­satz in der Land­wirt­schaft. Und bei sai­so­na­lem Anbau sind mehr hei­mi­sche Pflan­zen im Ein­satz auf die sich unse­re Bie­nen­ar­ten spe­zia­li­siert haben. Und Hof­märk­te sind weni­ger voll als Super­märk­te.
  3. Mit hei­mi­schen Honig­sor­ten unter­stützt Ihr auch die Bie­nen­völ­ker vor Ort. Je mehr Nach­fra­ge, des­to mehr wer­den die Bedürf­nis­se der hei­mi­schen Bie­nen­völ­ker in den Fokus rücken.
  4. Unter­stützt Wild­bie­nen indem ihr ihnen pas­sen­de Brut­plät­ze zur Ver­fü­gung stellt. Stellt Wild­bie­nen­häu­ser auf und ach­tet dabei auf die Qua­li­tät. Tipps dazu gibt es bei unse­ren Freun­den der Wild­life Jugend Güg­lin­gen und ihrer Kam­pa­gne “Güg­lin­gen summt”

April 2020

Essensretter Jumnature Juma Heilbronn Baden-Württemberg

Haben wir ver­lernt mit Lebens­mit­teln sorg­sam umzu­ge­hen? 13 Mil­lio­nen Ton­nen wer­fen wir jähr­lich in Deutsch­land weg. Im #Rama­dan sol­len wir beson­ders bewusst leben. Nut­ze doch den #Ramadan2020 , um so wenig wie mög­lich weg zu wer­fen. Unse­re Tipps kön­nen dabei hel­fen: Redu­zie­re die Häu­fig­keit des Ein­kau­fen­ge­hens und nut­ze einen Ein­kaufs­zet­tel bei jedem Ein­kauf. Denn mit jedem Ein­kauf greift man auch spon­tan zu. So kaufst Du mehr, als Du wirk­lich brauchst.
Und was ist, wenn dir eine Zutat im Lau­fe der Woche fehlt? Dann koch doch etwas ande­res, oder vari­ie­re das Rezept. Das geht umso ein­fa­cher, je weni­ger die Lebens­mit­tel indus­tri­ell ver­ar­bei­tet wur­den. Eine Kar­tof­fel kann man zu 100en lecke­ren Spei­sen ver­ar­bei­ten. Fer­tig­ge­rich­te gehen nur für ein paar Varia­tio­nen. So keep it simp­le.
Aber Gemü­se hält sich doch nicht eine Woche lang! Unse­re Groß­el­tern wuss­ten noch, wie man Lebens­mit­tel lan­ge lagert — selbst ohne Kühl­schrank. Ein Blick ins Inter­net ver­rät schnell, was man wie lagern muss und was nicht neben­ein­an­der lie­gen soll­te. Und ist doch mal was kurz vor dem Kaputt­ge­hen? Dann ist die­ses Lebens­mit­tel die wich­tigs­te Zutat für das nächs­te Gericht. Pla­ne dar­um her­um und sei krea­tiv. Selbst aus Res­ten kann man noch Tol­les zau­bern.

Ein bewuss­ter Umgang mit Lebens­mit­teln hilft auch gegen Hams­tern in Zei­ten von #Coro­na

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Jeder Monat ein neu­er Tipp von #Juma.#stay­tu­n­ed #nach­hal­tig #arten­schutz #kein­klo­pa­pier #soci­al­di­stan­cing